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Nordseeküste
Nordseeküste
Dort, wo die salzige Nordseeluft in der Nase prickelt und das Blöken der Deichschafe den Takt vorgibt, öffnet sich eine Landschaft, so weit wie der Horizont. Im Cuxland verschmelzen maritimes Flair und ländliche Idylle zu einem Lebensgefühl, das geprägt ist vom Rhythmus der Gezeiten.
Zwischen Watt und Wiesen, kleinen Fischerdörfern und historischen Häfen genießen Einheimische und Besucher gleichermaßen die Ruhe und Weite der Natur. Hier ist jeder Tag ein Stück Nordsee – mit frischem Wind, endlosen Deichspaziergängen und dem Gefühl, endlich durchatmen zu können.
Fischfang
Malerische Kutterhäfen
an der Wurster Nordseeküste
Die Weite des Wattenmeeres, malerische Kutterhäfen und bunte Fischereifahrzeuge, die das maritime Flair abrunden: An vielen Tagen im Jahr können Besucher in den Kutterhäfen Dorum-Neufeld, Spieka-Neufeld und Wremen beobachten, wie mehr als ein Dutzend Kutter zu ihren Heimathäfen zurückkehren, ihre Fänge löschen oder zu ihrer nächsten Fangreise aufbrechen. Seit Jahrhunderten ernähren sich die Menschen in der Unterweserregion auch von den Spezialitäten, die die Nordsee bietet. Doch erst seit Mitte des 19. Jahrhunderts wird der Fischfang an der Wurster Nordseeküste mit Kuttern betrieben.
Lange Zeit wurde der Fisch mit sogenannten Reusen in den Prielen gefangen, die nur bei Ebbe erreichbar waren. Auch noch heute spielt die Fischerei eine wichtige Rolle in der Region.
Neuwerk
Im Wattwagen zur Insel
Nur 40 Menschen leben hier
Wer von Cuxhaven aus mal „schnell“ nach Hamburg möchte, hat es gar nicht so weit: In nur zwölf bis dreizehn Kilometern Entfernung liegt die Insel Neuwerk, die bis heute zum Verwaltungsbezirk Hamburg-Mitte gehört. Mit nur rund 40 Einwohnern ist die Bevölkerung sehr übersichtlich, und die Stammbäume der Einwohner reichen bis weit in die Geschichte der Insel zurück. Auf den 3,4 Quadratkilometern der Insel mit der höchsten Erhebung von sieben Metern wurde bis Ende der 1960er-Jahre noch hauptsächlich Landwirtschaft betrieben, heute ist dagegen der Tourismus Haupteinnahmequelle.
Die Saison auf Neuwerk beginnt im April und reicht bis Oktober und auch nur in dieser Zeit besteht eine tägliche Schiffsverbindung ab Cuxhaven. Die meisten Besucher nutzen für einen Tagesausflug auch einen Wattwagen. Allerdings ist diese Fahrt nur bei Niedrigwasser möglich.
UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer
Lebensraum für viele Arten
- Mehr als 10.000 Tier- und Pflanzenarten wurden im Niedersächsischen Wattenmeer gefunden, darunter die Meeressäuger Seehunde, Kegelrobben und Schweinswale.
- Mehr als 400 Vogelarten wurden bislang festgestellt, die das Wattenmeer als Brutplatz und als Lebensraum nutzen, zum Beispiel Austernfischer, Lachmöwe, Fluss-Seeschwalbe, Kornweihe, Steinschmätzer.
- Etwa 100 verschiedene Fischarten werden beobachtet, darunter Scholle, Stint, Aalmutter, Meeräsche, Sandaal und Knurrhahn.
Eine besondere Naturlandschaft
Wenn sich das Meer bei Ebbe zurückzieht, gibt es den Blick frei auf das Watt. Das Wattenmeer vor der niedersächsischen Nordseeküste ist seit 1986 als Nationalpark geschützt. Mit einer Fläche von rund 3.450 Quadratkilometern ist es der zweitgrößte deutsche Nationalpark. Es ist gleichzeitig UNESCO-Biosphärenreservat und Teil des UNESCO-Weltnaturerbes Wattenmeer. Als Informationseinrichtungen warten in der Region die Nationalparkhäuser in Dorum-Neufeld und auf Neuwerk sowie das Wattenmeer-Besucherzentrum in Cuxhaven auf Besucher.
Cuxhaven
Besucherzentrum
für Wattenmeer-Entdecker
Mit seiner einmaligen Lage am Sahlenburger Watt, dem weiten Blick bis zur Insel Neuwerk und einer markanten Architektur ist das Wattenmeer-Besucherzentrum Cuxhaven ein Magnet für Natur- und Meeresliebhaber. Hier tauchen Gäste in die faszinierende Welt des UNESCO-Weltnaturerbes Wattenmeer ein – von den lokalen Lebensräumen bis zu globalen Naturwundern. Im Mittelpunkt stehen Themen wie Geestkliff und Küstenheide.
Eine Bibliothek, ein Labor, ein Vortragsraum und wechselnde Sonderausstellungen laden zum Forschen und Staunen ein. Besucher können an geführten Touren, spannenden Laborworkshops sowie Exkursionen ins Watt, in die Salzwiesen und in die Heide teilnehmen und die Natur hautnah erleben.
Duhnen
Für Sonnenanbeter
Cuxhavens bekanntestes Seeheilbad
Duhnen – Cuxhavens bekanntestes Seeheilbad – vereint alles, was Nordseeurlaub unvergesslich macht: Sonnenbaden am feinen Sandstrand, Spaziergänge am Wasser, Wattwanderungen bis zum Horizont und gemütliches Bummeln über die Strandpromenade.
Familien freuen sich über Freizeitspaß auf der Adventure-Golfanlage und dem Spielplatz am Duhner Kreisel, während Pferderennen auf dem Meeresgrund und kulinarische Highlights von fangfrischem Fisch bis hin zu feiner Gourmetküche für Abwechslung sorgen. Seit seiner Entwicklung vom Fischerdorf im Jahr 1902 zum beliebten Kurort hat Duhnen seine Gäste mit maritimem Flair, Wellness-Angeboten und vielfältigen Unterkünften vom Luxushotel bis zum Campingplatz begeistert. Im Sommer lockt sogar ein eigener FKK-Strand für textilfreies Badevergnügen in der Sonne – immer begleitet vom gesunden Nordseeklima, das Körper und Seele gut tut.
Cuxhaven
Alte Liebe
Treffpunkt für Schiffegucker
Die Alte Liebe ist eines der bekanntesten Wahrzeichen Cuxhavens und ein echter Publikumsmagnet für Nordseefans. Die ehemalige Pier an der Elbmündung dient heute als zweigeschossige Aussichtsplattform – ein perfekter Ort, um den maritimen Pulsschlag der Stadt zu spüren.
Von hier bietet sich ein freier Blick auf die Elbe, über die jährlich zehntausende Schiffe ziehen – von imposanten Containerriesen bis zu eleganten Kreuzfahrtschiffen. Über Lautsprecher erfahren Besucher spannende Details zu Typ, Größe, Herkunft und Ziel der vorbeifahrenden „dicken Pötte“. Mit der frischen Meeresbrise in der Nase und dem weiten Blick aufs Wasser ist die Alte Liebe ein Ort, der Seefahrt zum Greifen nah erlebbar macht.
Cuxhaven
Kugelbake
Wahrzeichen am Tor zur Nordsee
Beim Anblick dieses Bauwerks denkt jeder sofort an Cuxhaven: die Kugelbake, ein altes hölzernes 29 Meter hohes Seezeichen, das sich auch im Stadtwappen wiederfindet.
Der Begriff „Bake“ stammt aus dem Mittelalter und bezeichnete damals Navigationshilfen für die Schifffahrt. Einst brannte in der Kugelbake bei Nacht ein Leuchtfeuer, das Schiffen den sicheren Weg wies. Heute ist sie nicht nur ein historisches Symbol, sondern auch ein beliebtes Ausflugsziel mit einmaligem Blick auf vorbeiziehende Ozeanriesen und die endlose Weite des Meeres.
Deutschlands einzige Hochseeinsel
Helgoland
Die rote Felseninsel
Deutschlands einzige Hochseeinsel Helgoland lockt mit ihrer unverwechselbaren Mischung aus Natur, Erholung und maritimem Flair. Als traditionsreicher Kurort bietet die Insel eine besondere Atmosphäre, in der Meeresrauschen und salzige Luft den Alltag schnell vergessen lassen. Hoch über dem Meer lädt das Oberland zu Spaziergängen entlang der roten Klippen ein, wo sich spektakuläre Ausblicke und unvergessliche Sonnenuntergänge genießen lassen.
Die vorgelagerte Düne ist ein Paradies für Naturliebhaber: Hier tummeln sich Seehunde und Kegelrobben am Strand, während feiner Sand und klares Wasser zum Baden einladen. Ein abwechslungsreiches Veranstaltungsprogramm mit maritimen Festen, Konzerten und sportlichen Events rundet das Angebot ab. Mehrere Reedereien verbinden die Insel regelmäßig mit Häfen an der deutschen Nordseeküste, sodass der „rote Felsen“ bequem zu erreichen ist.