Zukunftsenergie

Bremerhaven und das Cuxland zählen seit über 20 Jahren zu den führenden Standorten für erneuerbare Energien in Deutschland: Besonders in der On- und Offshore-Windenergie ist die Region Vorreiter – von Entwicklung und Fertigung über Logistik bis zum Betrieb von Windparks. Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Industriepartner treiben hier mit Erfahrung und maritimer Infrastruktur die Energiewende voran.

Windpark auf Feldern
Foto: Stefan Mitev_Pexels
Container Terminal
Foto: Scheer

Energiewirtschaft​

Dynamisches Zentrum
für technische Innovationen

Von Zuliefer:innen für den Bau von Windenergieanlagen über engagierte Ingenieur:innen bis hin zu kreativen Entwickler:innen und erfahrenen Betreiber:innen von Windparks – die Vielfalt der Akteur:innen macht die Wirtschaftsregion Bremerhaven und Cuxland zu einem wichtigen Zentrum der Windenergiebranche. Gleichzeitig positioniert sich die Region auch als treibende Kraft im Zukunftsfeld Wasserstoff.

Deutsches Offshore-Industrie-Zentrum

Schwerlastterminals
und hafennahe Flächen

Seit 2006 haben das Land Niedersachsen, die EU und die Cuxhavener Hafen Entwicklungsgesellschaft mehr als 250 Millionen Euro in die Hafen- und Infrastruktur des Deutschen Offshore-Industrie-Zentrums Cuxhaven investiert. Das Invest der Offshore-Industrie in die Produktionsstätten lag noch deutlich darüber.

Neben der zentralen Lage zu den Windparks in der Nordsee präsentiert sich das Deutsche Offshore-Industrie-Zentrum mit Offshore- und Schwerlastterminals, einem Multifunktionshafen, schwerlastfähigen Lager- und Logistikflächen sowie RoRo-Rampen und einem 500-Tonnen-Portalkran. Hafennahe Industrie- und Gewerbeflächen, maritime Kompetenz sowie berufliche Qualifizierung bieten die Basisstruktur für die Aktivitäten der Hafen- und Offshore-Branche.

Cuxhaven DOZ Offshore Zentrum
Foto: Scheer
Windrad vor einem Rapsfeld
Foto: Tookapix_Pexels

Zentrum für Windenergie

Schlüsselstandort
von Forschung bis Logistik

Bremerhaven hat sich zu einem international anerkannten Forschungs- und Entwicklungsstandort für Windenergie an Land und auf See entwickelt. Modernste Prüfeinrichtungen, praxisnahe Feldmessungen und Ingenieurleistungen treiben die Technik entscheidend voran.

Mit seiner Hafeninfrastruktur und hafen­nahen Flächen bietet die Stadt ideale Bedingungen für Produktion, Logistik, Service und Wartung. Besonders die Offshore-Windenergie profitiert von dieser Bündelung aller Schritte – von der Entwicklung über die Fertigung bis zum Betrieb großer Windparks. Neue Flächen im Süden der Stadt stärken zudem den Ausbau der Green Economy und Bremerhavens Rolle in der Energiewende.

Entwicklung

Kompetenzzentrum
für „grünen“ Wasserstoff

Bereits heute hat Bremerhaven eine umfassende wissenschaftliche Kompetenz im Bereich „grüner“ Wasserstoff aufgebaut, die sich nahezu durch alle ansässigen wissenschaftlichen Einrichtungen sowie Unternehmen zieht. In Bremerhaven entwickelt sich ein Kompetenzzentrum für Wasserstoffanwendungen auf der Basis wissenschaftlicher Kompetenz und Know-how in der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie.

Vielfältige Projekterfahrungen, zum Beispiel beim Einsatz von Brennstoffzellen auf Schiffen oder dem Einsatz von Wasserstoffbussen, wurden bereits gesammelt.

Fabrik Wasserstoff außen
Foto: Scheer
Biogas Anlage und Winrad im Hintergrund
Foto: Eyewave_Stock

Regenerative Energie

Biogas und Solarstrom
aus dem Cuxland

Neben der Windkraft aus Onshore- und Offshore-Windparks spielen im Landkreis Cuxhaven auch Biogas und die Erzeugung von Solarstrom eine wichtige Rolle für die regionale Energiewende. Die hohe Dichte an Windkraftanlagen bietet darüber hinaus enormes Potenzial für die Produktion von grünem Wasserstoff – als Schlüsseltechnologie für eine nachhaltige Energiezukunft.

Das Cuxland entwickelt sich damit zunehmend zu einer vielseitigen Energieregion, in der verschiedene Formen erneuerbarer Energien intelligent miteinander verknüpft werden. Projekte zur Wasserstoffproduktion und -nutzung werden bereits aktiv vorangetrieben – auch in Zusammenarbeit mit Industrie, Wissenschaft und öffentlichen Akteur:innen.