Karls Erlebnis-Dorf in Loxstedt eröffnet

Hier dreht sich alles um die Erdbeere: Zahlreiche Gäste und Besucher feiern nach wenigen Monaten Bauzeit in Loxstedt die Eröffnung von Karls Erlebnis-Dorf.

Die neue Erdbeer-Welt beginnt direkt mit dem riesigen Manufaktur-Markt, in dem es wirklich alles rund um die roten Früchte zu kaufen gibt, vom Erdbeerschnaps über Keramik in Erdbeerform bis hin zum Erdbeersenf. Bei Karls gibt es den Souvenir-Shop nicht erst am Ausgang des neuen Freizeitparks. Denn in dem riesigen Laden in dem ehemaligen Famila-Supermarkt gibt es schließlich auch sehr viel mehr zu kaufen als in einem einfachen Andenkenladen.

Ein durchgeschnittenes Band später strömen die vielen Besucher in den Freizeitpark, mit dem singenden Loxstedter Shanty-Chor vorneweg. Begrüßt werden die Gäste unter anderem von Bäckern, die hinter einem Tresen den Teig für frisches Landbrot kneten, Mitarbeitern der Bonbon-Manufaktur und Verkäuferinnen an zahlreichen Ständen. Und fast wirkt es so, als ob all diese „Karlsianer“ sich nach den Wochen und Monaten der Vorbereitung mindestens genauso sehr auf die Gäste gefreut haben wie die Besucher auf die Erdbeeren.

Die zweite Einweihungszeremonie findet im Pipi-Kaka-Land stand. Vor einer acht Meter großen Toilettenschüssel, die sowohl als Rutsche als auch als Eisverkaufsstand dient, zerreißt Karls-Chef Robert Dahl feierlich ein Stück abgerolltes Klopapier. „Der Name Pipi-Kaka-Land war am Anfang eine Schnapsidee und ist mir auch nicht so leicht von der Zunge gegangen. Doch mittlerweile habe ich damit kein Problem mehr. Und alle, die daran mitgearbeitet haben, hatten viel Spaß“, sagt Robert Dahl.

Der neue Freizeitpark wurde in Rekordzeit gebaut. Baubeginn war erst vor ein paar Monaten im Winter. „Viele haben mich gefragt, ob wir im Mai 2026 eröffnen“, sagt Dahl und lacht. Doch Termine einzuhalten, ist ihm wichtig. „Am schwierigsten ist es, die vielen kleinen Arbeiten gleichzeitig zu organisieren“, sagt er. Mehr als 500 Arbeiter waren an der Entstehung des siebten Erlebnis-Dorfes beteiligt, in das Dahl 25 Millionen investiert hat.

Mehr als das übliche Lob gibt es für die Verwaltung. „Wir haben gemerkt, dass Gemeinde und Landkreis uns hier wirklich haben wollen. Sonst wäre das nicht so schnell möglich gewesen“, sagt Dahl. In die derzeit üblichen Klagen über die Bürokratie könne er daher nicht einstimmen. Loxstedts Bürgermeister zeigte sich vom Freizeitpark begeistert. „Das ist ein toller Anziehungspunkt für die Gemeinde und die ganze Region. Nicht nur für Touristen, sondern auch für alle Menschen hier“, sagte Detlef Wellbrock (parteilos).