Startseite Kajensanierung macht Hafen fit für Konverter
Aktuell lässt Bremenports entlang des neuen Kajenverlaufs Stahlrohre in den Boden einvibrieren, die später mit Beton verfüllt. Insgesamt erhält die 230 Meter lange neue Kaje eine Gründung aus etwa 1.800 Tonnen Stahl. Der östliche Teil der alten Kaje wird später abgebrochen und dadurch das Hafenbecken vergrößert.
An der neuen Kaje soll künftig das Schwimmdock III der Lloyd Werft liegen. Daher wird im Hafenbecken Platz für den Bau von großen Konverterplattformen für Offshore-Windenergieparks geschaffen. Diese Plattformen sind zentrale Schaltstellen, die den von Windparks erzeugten Wechselstrom in Hochspannungsgleichstrom umwandeln, wodurch ein verlustarmer Transport an Land ermöglicht wird.
Baulich knüpft das Projekt, das bis Ende 2027 abgeschlossen sein soll, an das bereits 2020 sanierte Teilstück der Westkaje an. Die bestehende Struktur wird nicht nur fortgeführt, sondern zugleich weiterentwickelt. Denn der bislang noch nicht sanierte Teil wird in seinem Verlauf begradigt. Die Kaje wird dadurch deutlich weniger in das Hafenbecken hineinragen. Auf die Weise wird auf der Wasserseite mehr Platz gewonnen und der für die Schiffe zur Verfügung stehende Wendekreis vergrößert. Parallel zum geplanten Umzug des Schwimmdocks III wird so in die „Sicherheit und Leichtigkeit“ des Schiffsverkehrs im Hafen investiert.