Startseite Fregattenbau nimmt Fahrt auf
Das Tochterunternehmen der Heinrich Rönner Gruppe arbeitet als Partner der Kieler Werft TKMS. Der Vertrag über vier Fregatten des Typs MEKO A-200 DEU war vor rund vier Wochen zwischen TKMS und dem Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr unterzeichnet worden.
Die Sektionen wurden mit dem Schwimmkran „BHV Athlet“ entladen und mit selbstfahrenden Schwerlastfahrzeugen in die Lunehalle gebracht. Dort sollen sie in den kommenden Wochen mit vorhandenen Komponenten verschweißt und zu Schiffskörpern zusammengefügt werden.
Das erste der vier fest bestellten Schiffe soll im Dezember 2029 an die Marine übergeben werden. Der Haushaltsausschuss des Bundestags hatte den Auftrag im Juli gebilligt; der Vertrag enthält eine Option auf bis zu vier weitere Fregatten.
Laut TKMS erstreckt sich die industrielle Wertschöpfung über viele Standorte und Zulieferer in nahezu allen Bundesländern. Für Führungs- und Waffeneinsatzsysteme, Verbundstrukturen und Sensoren beauftragte TKMS den schwedischen Konzern Saab. Der Auftragswert allein hierfür beläuft sich laut Saab auf 787 Millionen Euro.