Startseite Erstes klimaneutrales Polizeirevier in Deutschland
In der Georgstraße/Ecke Nansenstraße, am Eingang zum neuen Werftquartier, ist das neue Gebäude für das Polizeirevier Geestemünde und den Landesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit (LfDI) entstanden. „Gut zweieinhalb Jahre nach dem ersten Spatenstich konnten wir unserem Mieter, der Polizei Bremerhaven, termingerecht die Schlüssel zu Ihrer neuen dienstlichen Heimat überreichen“, so Sieghard Lückehe, Geschäftsführer der Städtischen Wohnungsgesellschaft (Stäwog).
Die Räume umfassen Wache, Sozialräume, Umkleiden, Duschen, Zellen sowie Büro- und Vernehmungsräume. Besonders wurde eine bürgerfreundliche, transparente Wache gewünscht. „Die Aufgabe der Männer und Frauen, die täglich im Polizeidienst für unsere Sicherheit sorgen, wird immer anspruchsvoller. Mit dem neuen Polizeirevier Geestemünde wurde heute ein vielseitiges, modernes und vor allem an die heutigen Bedürfnisse der Polizei angepasstes Gebäude übergeben. Darüber freuen wir uns sehr“, erklärte der Direktor der Ortspolizeibehörde Bremerhaven, Volker Ortgies.
Vor dem Gebäude entstand ein öffentlicher Stadtplatz. Eine Carportanlage für Dienstfahrzeuge mit Ladeplätzen für E-Fahrzeuge wurde eingerichtet, sämtliche Dächer erhielten Gründächer. „Die Investition ist ein wichtiges Bekenntnis zum Standort Geestemünde und zur Sicherheit in unserer Stadt und unserer Region“, sagte Oberbürgermeister Melf Grantz.
Das Revier mit rund 140 Mitarbeitern verfügt über etwa 5.000 Quadratmeter Mietfläche. Die Lage an der Georgstraße und die Anbindung an den ÖPNV machen die Wache gut erreichbar. Von vier Büroetagen nutzt der LfDI eine halbe Etage als Diensträume. Der Entwurf des Bremer Architekturbüros Haslob, Kruse und Partner zeichnet sich durch ein transparentes Treppenhaus und eine aufwendige Klinkerfassade aus.
Die Vorbereitungen begannen Ende 2022, die Bauarbeiten im Frühjahr 2023. Bauherrin und Eigentümerin ist die Stäwog-Gruppe, die einen langfristigen Mietvertrag mit der Stadt abgeschlossen hat. Die Bruttobaukosten betragen rund 30 Millionen Euro.