Startseite Stäwog verwandelt Innenhöfe in Oasen
Das Scharnhorstquartier im Stadtteil Mitte ist gekennzeichnet von mehrstöckigen Wohnhäusern. So auch an der Steinstraße, wo die Stäwog jetzt einen Innenhof so umgestaltet hat, dass er in seiner neuen Form zukunftsweisend ist. Die Fläche wurde entsiegelt, begrünt und mit Bäumen bepflanzt, dazu wurde ein Spielplatz angelegt. Ein Teil der Steinstraße wurde ebenfalls miteinbezogen. „Wir rollen den grünen Teppich weiter auf die Straße aus“, freut sich Stäwog-Geschäftsführer Sieghard Lückehe.
Dort, wo vorher Parkplätze und Garagen einen eher tristen Anblick boten, blüht jetzt das Leben: Obstbäume tragen schon Früchte, eine weitere Linden-Baumreihe bietet Schatten, Blühwiesen und Staudenbeete wachsen an. 1.500 Stauden und Gräser wurden gepflanzt. „Die Großbäume ziehen sich wie an einer Perlenkette bis in die alte Straße“, so Lückehe weiter. Der Spielplatz samt Spielgerüst aus Robinien-Holz wird schon von einer Familie erobert. „Der Spielplatz ist frisch abgenommen – und wir schon gut angenommen“, erklärt Stäwog-Bereichstechniker Heino Czerwinski. Zwei Fahrradhäuser sind neu geschaffen worden. Die Wegbeleuchtung ist insektenfreundlich.
Soraya Saifi, Nachhaltigkeitsmanagerin bei der Stäwog, ist begeistert vom Projekt, das „eine große Aufenthaltsqualität“ für die Mieterinnen und Mieter bedeute. 80 Prozent der Fläche seien entsiegelt worden, Dächer begrünt. Der 2.300-Quadratmeter-Innenhof bietet jetzt eine hohe Aufenthaltsqualität. Und nicht nur das: Bei Starkregen hält er die Wassermassen zurück, bei Sonne bietet er Schatten und Verdunstungskälte. Durch die Blühwiese stärkt er die Artenvielfalt, und durch die Obstbäume bietet der Innenhof sogar noch Vitamine in Griffweite.
„Das war eine tolle Zusammenarbeit mit dem Gartenbauamt. Vielen Dank auch an die Mieterinnen und Mieter, die die Bauphase erdulden mussten“, erklärt Stäwog-Geschäftsführer Sieghard Lückehe. Eine dreistellige Zahl an Mietparteien profitiert nun von dem umzäunten Innenhof. Sandsteinfelsen und Hinkelsteine greifen den Namen „Steinstraße“ symbolisch auf.
In der Innenstadt hat die Stäwog schon im Jahr 2025 einen Innenhof naturnah umgestaltet – zwischen Preßburger-, Grazer- und Keilstraße. Der alte Baumbestand ist geblieben, die Fläche aus Beton und Klinker weitgehend entsiegelt. Eine dichte Blühwiese sprießt mitten in der Innenstadt. „Dominant und doch in das Geländerelief eingebettet das Fahrradhaus mit Gründach“, erklärt Lückehe. Vier Häuser aus den 1950er-Jahren hat die Wohnungsgesellschaft hier umfassend saniert. Die Nachhaltigkeitsmanagerin macht noch auf ein Detail aufmerksam. „Wir haben hier die erste Fassadenbegrünung an einem Stäwog-Gebäude“, Soraya Saifi. Der Parkplatz sei mit sogenannten Klimasteinen gestaltet worden, die Oberflächenwasser aufnehmen.
Mit dem Baustart beginnt die Umsetzung. Mehrere Hundert Kilometer Leitungsnetz sollen verlegt werden. Die Verantwortlichen setzen auf enge Abstimmung mit Kommunen und Anwohnern und hoffen, das Projekt deutlich vor dem Zieljahr 2030 abzuschließen. Eigentümerinnen und Eigentümer können ihren Hausanschluss derzeit noch kostenlos beauftragen. „Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, einen Hausanschluss zu beauftragen“, sagte Bruns. Wer die Gelegenheit nutze, erspare sich später hohe Kosten. Glasfaser gilt als zukunftssichere Form der Breitbandversorgung. Die neuen Anschlüsse sollen die Wettbewerbsfähigkeit der Region stärken.