Startseite Hochschule Bremerhaven auf Wachstumskurs
„Der Wissenschaftsplan 2030 verfolgt einen realistischen und pragmatischen Ansatz, der sich an den finanziellen Möglichkeiten des Landes Bremen orientiert“, sagt der Rektor der Hochschule Bremerhaven, Prof. Alexis Papathanassis. „Ich halte dies für begrüßenswert, auch wenn die ressourcenneutrale Konsolidierung eine Herausforderung darstellt. Wir nutzen vorhandene personelle Ressourcen und schöpfen Synergien zwischen den Studiengängen aus, um auch in den kommenden Jahren für Studieninteressierte als Studienort attraktiv zu bleiben.“
Die Hochschule geht davon aus, dass sie auch in den kommenden Jahren mit etwa 29 Millionen Euro pro Jahr von Land und Bund gefördert wird. Benötigt würde jedoch mehr: „Um zentrale Ziele der Hochschulentwicklung nicht zu vernachlässigen, neue Studienangebote realisieren und auf die steigenden Anforderungen durch Internationalisierung, demografische Entwicklungen, Nachhaltigkeit, Diversität und Flexibilisierung von Studienverläufen zu können, sind jedoch zusätzliche Investitionen und Personal erforderlich“, macht Papathanassis deutlich. Neue Studienangebote, etwa zusätzliche Bachelor- und Masterprogramme, könnten nur mit darüberhinausgehender finanzieller Unterstützung realisiert werden.
Die Hochschule habe einen erheblichen Teil ihres Bachelorstudienangebots modernisiert und so nahezu ressourcenneutral neue Studiengänge ins Leben gerufen. In den kommenden Jahren soll eine Modernisierung der Masterstudiengänge folgen, die deren Attraktivität steigern sollen. Perspektivisch sind weitere Studienangebote im Bereich Gesundheitswesen sowie ein Master in Betriebswirtschaftslehre in Kooperation mit internationalen Partnerhochschulen angedacht. Dafür wären aber zusätzliche Mittel erforderlich, so der Hochschulrektor.